Mittwoch, 30. Januar 2008


Bin übrigens seit dem 22. Januar 2008 hawaiianische Staatsbürgerin; auf hawaiianisch heißt es: kama'aina. (Hi Hi)


das sind die Bilder zum Segelturn am Diamond Head. Keine Ahnung warum man sie unten nicht sehen kann.

Donnerstag, 24. Januar 2008


Abendspaziergang am Kailua Beach
(unser "Heimatstrand"). Am späten Nachmittag ist es wunderschön, in der untergehenden Sonne den Kite-Surfern zuzusehen, am Strand entlang zu schlendern und den Ukulele-Spielern zuzuhören. Außerdem sind abends mehr Einheimische und weniger Touristen hier.


Unser Besuch in der Kava-Bar. Kava (Piper Methysticum) ist ein traditionelles Getränk des westpazifischen Raumes. Es wirkt entspannend und führt zu leichter Euphorie und Gesprächigkeit :-)Links: wird in einer Kokosschale serviert, es hat eine schlammige, etwas schleimige Konsistenz und schmeckt widerlich. Tut aber seine Wirkung. Den zweiten haben wir dann als Bananen- Smoothie getrunken. Die Einheimischen hier trinken Kava bei zeremoniellen Anlässen oder einfach als Entspannungs-und Gesundheitsdrink. Ist bei uns leider verboten. Der Heimweg war auf jeden Fall sehr lustig.


Segelturn in den Sonnenuntergang hinein, mit viel Rum und Champus.
Start: Waikiki Beach in Richtung Diamond Head und wieder zurück.

Donnerstag, 17. Januar 2008

Ach ja, unbedingt den honolulu link mit der Waikiki beach live web cam und das Ukulele Video anschauen... es lohnt sich.

Erste Eindrücke

Nachdem ich nun schon fast zwei Wochen hier bin, habe ich so langsam den ersten Kulturschock überwunden und kann so langsam meine Eindrücke sortieren. Es ist hier ein kultureller Melting Pot: Asiaten, Maoris, Amis, Europäer und etliche Kreuzungen davon. Es herrscht wirklich eine "Hang Loose" Atmosphäre. Alles läuft eine, manchmal auch zwei Spuren, langsamer. Alle sind sehr entspannt und es gibt viele freakige, lustige und nette Menschen. Zur Landschaft hier brauche ich nicht viel zu sagen, die Bilder sprechen für sich; ich habe selten ein so schönes Fleckchen Erde gesehen. Es gibt nahezu alles, was das Herz begehrt: Palmen, traumhaftes Meer, grüne Berge und wunderschöne Seen. Honolulu empfinde ich, dafür das es eine Großstadt ist, als ziemlich ruhig, auch hier habe ich noch nie Hektik erlebt. Nur in den Bussen herrscht in der rush hour ein wildes Treiben, aber es wird immer sehr viel gelacht und Scherzchen gemacht. China Town liebe ich besonders; es gibt riesige Märkte, über-und unterirdisch, auf denen man Stunden herumstöbern kann. Man kann toll und günstig asiatisch essen, besonders Fisch. Derzeit renne ich die meiste Zeit in Honolulu herum, da ich einiges für die Uni organisieren und diverse Gesundheitschecks machen muss. Es ist ja auch Winterzeit im Moment, also nicht unbedingt immer Strandwetter. Abends sitze ich meist mit einem (oder zwei) Gläschen Rotwein auf der Terrasse, Jule fiedelt auf der Ukulele und ich lese oder entspanne. Barbecue am Strand gab es auch schon: wunderprächtig, bis auf die Sandgarnelen und die Windstürme. Abends wird es oft kühl und windig. Naja, einen Besuch beim Onkel Doc habe ich leider auch schon hinter mir. Ich kam in eine winzige Praxis mit zwei oder drei kleinen blumigen Sofas. Alle Patienten wurden mit Vornamen aufgerufen und dann kam der Doc: blaues Hawaii Hemd, lange Haare zum Pferdeschwanz gebunden und tief schwarze Augenringe. "Hi, I'm Dan", begrüßt er mich und wir haben erst mal ein Schwätzchen gehalten. Lange Rede, kurzer Sinn: habe ein entzündetes Augenlid, muss eine Woche Antibiotika nehmen und wenn es bis morgen nicht besser wird, muss er es aufschneiden. "It's a little bit freaky", sagt er und grinst. Das finde ich allerdings auch... Die Moskitos hier sind auch die Pest. Versuche ihnen mit Rauchschwaden den Gar auszumachen, aber die interessiert das reichlich wenig. Melde mich bald wieder......